Ausstellung – Nomaden auf Zeit

In vielen Gegenden der Erde entwickelten sich im Verlaufe der Zeit von klimatischen, topographischen, wirtschaftlichen und kulturellen Verhältnissen beeinflusste Formen mobiler Viehzucht bzw. Viehwirtschaft. Die bekanntesten Ausprägungen sind Nomadismus, Transhumanz und Alpwirtschaft. 

Die Ausstellung «Nomaden auf Zeit» – kuratiert von Dr. Thomas Reitmaier – zeigt den Alltag, die Lebensweise und Kultur einer der letzten Nomadenfamilien in Marokko. Wir begleiten die Familie von Brahim und Touda mit ihren Kindern auf dem Weg vom Winter- zum Sommerlager. Sie zieht ganzjährig mit ihrer Herde, den Lasttieren und ihrem Besitz von Weideplatz zu Weideplatz – eine Lebens- und Wirtschaftsform, die auch in den Alpen und anderen Gebirgsgegenden der Welt in ähnlicher Form existierte, heute jedoch am Verschwinden ist.
Im Zentrum der Ausstellung stehen eindringliche wie spektakuläre und intime Bilder des marokkanischen Fotografen Abdellah Azizi.

Ausstellung – Nomaden auf Zeit
18. Juni bis 28. August 2022 im Zentrum Glüs, alte Turnhalle
Öffnungszeiten
Donnerstag sowie Samstag bis Montag jeweils von 16-18 Uhr

Das Begleitprogramm – Transhumanz im Valsertal
Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen der Nomadenfamilie Brahim und Touda in Marokko und der Bauernfamilie Alfons und Fina Jörger-Stoffel in Vals? Wenn ja, welche?

Bergauf – bergab: Mit Bauernfamilien unterwegs
Neben Führungen durch die Ausstellung „Nomaden auf Zeit“ sind Wanderungen in der Valser Kultur- und Naturlandschaft geplant. Diese sollen Einheimischen, Zweitheimischen und Gästen das System der Transhumanz in Vals erfahr- und erlebbar machen.

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